Standpunkt: Keine Flickschusterei

Das DWV-Präsidium mit der Geschäftsführung (v.l.n.r.): Vizepräsident Heinz-Uwe Fetz, Vizepräsident Thomas Walz, Generalsekretär Christian Schwörer, Präsident Klaus Schneider, Vizepräsident Jens Göhring, Vizepräsident Peter Albrecht, Vizepräsident Hans Albrecht Zieger. © DWV / dieth+schröder fotografie
Die EU-Kommission hat Ende letzter Woche Kompromisse bei ihren Pflanzenschutzplänen angedeutet. Aus einem inoffiziellen Diskussionspapier geht hervor, dass der Verordnungsvorschlag zur nachhaltigen Verwendung von Pflanzenschutzmitteln (SUR) zu ambitioniert sei. Die EU-Kommission überlegt nun in Bezug auf die Anwendung in sensiblen Gebieten vorzuschlagen, anstelle eines Totalverbotes, biologische Mittel und solche mit niedrigem Risiko zu erlauben. Die Politik reagiert hier auf den massiven Widerstand des Berufsstandes und die von uns aufgezeigten Folgen. Das ist erfreulich! Jedoch ist das nicht ausreichend! Wir lehnen diese Flickschusterei der EU-Kommission ab, sie sollte den Vorschlag komplett überarbeiten. Der Berufsstand bekennt sich zu einer Reduktion des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln, bei einem Anwendungsverbot in den sensiblen Gebieten sind wir dagegen keinesfalls kompromissbereit.

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