Verbot von Pflanzenschutzmitteln in Schutzgebieten

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Ein komplettes Anwendungsverbot von Pflanzenschutzmitteln in so genannten empfindlichen Gebieten würde für viele Weinberge faktisch die unumkehrbare Stilllegung bedeuten. Im derzeitigen Entwurf der EU-Kommission würden beispielsweise ca. 90 Prozent der Rebflächen an der Mosel wegfallen. Eine Ausdehnung der Schutzgebiete, die in einem weiteren Verordnungsentwurf vorgesehen ist, könnte die Problematik noch verschärfen.

Es droht das Aus für viele Betriebe, Familien, den Tourismus, den HORECA-Sektor – aber auch für die mühsam errichtete Kulturlandschaft. Die Konsequenz wären brachliegende, verbuschende Rebflächen, die nicht zu einem Mehr an Biodiversität führen.

Der Deutsche Weinbauverband führte und führt zahlreiche Gespräche, u.a. mit Abgeordneten des EU-Parlamentes und des Bundestags, um über die Auswirkungen des EU-Verordnungsvorschlages aufzuklären und für eine tatsächlich nachhaltige Verwendung von Pflanzenschutzmitteln im Weinbau und in empfindlichen Gebieten zu sensibilisieren.

In diesem Zusammenhang nimmt DWV-Präsident Klaus Schneider am nächsten Dienstag, 8.11., um 19 Uhr an der  Online-Veranstaltung „Zur Sache!“ mit Christine Schneider MdEP teil.

Herzlich laden wir Sie ein, ebenfalls an dem Gespräch teilzunehmen!

ZUR SACHE! mit Christine Schneider MdEP:

Streitpunkt ist das Verbot von Pflanzenschutzmitteln in Schutzgebieten.

Welche Auswirkungen hat das Verbot für unsere Landwirte, Winzerinnen und Winzer? Wie ist das weitere Vorgehen in den Verhandlungen?

 

Darüber sprechen:

  • Dr. Andreas Kortekamp, Leiter des Instituts für Phytomedizin am DLR Rheinpfalz
  • Klaus Schneider, Deutscher Weinbaupräsident
  • Christine Schneider, Mitglied des Europäischen Parlements

Am Dienstag 8.11. um 19:00 Uhr, live und online

Hier geht es zum Veranstaltungslink:

https://europarl.webex.com/europarl/j.php?MTID=m56a3aeb6fa32d2e775bbcaf8bb03d690

de_DEDeutsch
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