Standpunkt: Marktveränderung – wie reagieren?

Das DWV-Präsidium mit der Geschäftsführung (v.l.n.r.): Vizepräsident Heinz-Uwe Fetz, Vizepräsident Thomas Walz, Generalsekretär Christian Schwörer, Präsident Klaus Schneider, Vizepräsident Jens Göhring, Vizepräsident Peter Albrecht, Vizepräsident Hans Albrecht Zieger. © DWV / dieth+schröder fotografie

Viele Faktoren beeinflussen unseren Weinmarkt. Dazu gehören veränderte Trinkgewohnheiten, demografischer Wandel, Veränderung der Produktionskosten oder der Produktionsbedingungen z.B. durch Klimawandel oder neue Nachhaltigkeitsanforderungen. Aktuell wirkt sich die hohe Inflation und die dadurch entstandene Kaufzurückhaltung sehr negativ aus. Der Weinbau ist daher regional von erheblichen Absatzrückgängen betroffen.

Das BMEL hat reagiert. Um diese regionalen Marktstörungen auszugleichen, wird es 6,5 Millionen Euro aus der EU-Krisenreserve für eine Krisendestillation im Weinsektor bereitstellen. Aber auch der Berufsstand muss reagieren! Wir müssen uns ernsthaft damit beschäftigen, wie die Bedürfnisse des Marktes aktuell und in 20 Jahren aussehen und wie wir Anbau, Weinproduktion und Vermarktung auf diese geänderten Bedürfnisse anpassen können. Der DWV setzt sich seit Jahresbeginn mit diesem Thema intensiv auseinander und wird es intensiv im Herbst weiterdiskutieren.

Klaus Schneider, DWV-Präsident

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