Standpunkt: Faire Preise

Foto: DWI

»Absolute Gewinner« kommentiert die ZEIT. Bei sinkenden Inflationsraten müssten auch die Preise für Nahrungsmittel sinken, so die These. Des Weiteren müsse der True-Cost-Ansatz gewählt werden.

Für uns würde das bei  fairer Betrachtung bedeuten, dass auch die gesteigerten Energiekosten und Preise für weinbauliche Betriebsmittel mit einem Zusatz an unternehmerischem Gewinn für die Weingüter, bei gleichzeitigem Erhalt der unternehmerischen Gestaltungsfähigkeit, gewährleistet sind. Ohne Abhängigkeit vom Fördertropf der öffentlichen Hand. Eine faire Preisgestaltung ist notwendig, um das weinbauliche Unternehmertum zu ermöglichen.

Die  Realität im Weinabsatz ist leider aktuell von Kaufzurückhaltung geprägt. Absolute Gewinner werden Konsumierende als auch Winzerinnen und Winzer erst, wenn die wahren Kosten mit einer zusätzlichen Marge für Innovation und Unternehmertum an die Weinbaubetriebe tatsächlich honoriert werden.

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INNOVATIONSPREIS 2022 des Deutschen Weinbauverbands – das sind die Gewinner

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