Standpunkt: Abstimmung zur SUR – Weinbau muss auch in Schutzgebieten möglich bleiben!

Das DWV-Präsidium mit der Geschäftsführung (v.l.n.r.): Vizepräsident Heinz-Uwe Fetz, Vizepräsident Thomas Walz, Generalsekretär Christian Schwörer, Präsident Klaus Schneider, Vizepräsident Jens Göhring, Vizepräsident Peter Albrecht, Vizepräsident Hans Albrecht Zieger. © DWV / dieth+schröder fotografie

Am Montag steht im Agrarausschuss des EU-Parlamentes eine erste Abstimmung zur SUR an. Der Agrarausschuss hat bei den wichtigsten Themen in diesem Verfahren nur beratende Funktion. Trotzdem setzt das Ergebnis ein politisches Signal!

Wir hoffen auf ein positives Signal für die Landwirtschaft und den Weinbau:

  • Wir unterstützen prinzipiell das Ziel, den Pflanzenschutzmitteleinsatz bis 2035 zu reduzieren.
  • Wir unterstützen den Bezugszeitraum 2011-2013: Er berücksichtigt die großen Anstrengungen zur Verringerung des Pflanzenschutzmitteleinsatzes, die unsere Winzer in den letzten Jahren unternommen haben.
  • Wir sind jedoch weiterhin dagegen den Grundsatz des Verbots in sensiblen Gebieten aufrechtzuerhalten, auch wenn bestimmte Behandlungen von diesem Verbot ausgenommen werden sollten. Den Mitgliedstaaten einen großen eigenen Spielraum einzuräumen würde zu erheblichen Unterschieden und Wettbewerbsverzerrungen innerhalb der EU führen. Mitgliedstaaten dürfen nicht weitere Gebiete in die Definition der sensiblen Gebiete einbeziehen, insbesondere nicht diejenigen, die von den Winzern selbst zur Förderung der Biodiversität entwickelt wurden.

Weinbaubetriebe, die in sensiblen Gebieten tätig sind, dürfen nicht in ihrer Existenz gefährdet werden!

Klaus Schneider

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