Gekommen, um nicht zu bleiben

Invasive Schädlinge sind unerbeten und bleiben, wenn sie die richtigen Bedingungen vorfinden.

Mit der Asiatischen Hornisse steht ein neuer Fall vor den Weingutstoren. Trauben dienen ihr zur Wasser- und Zuckerversorgung, in Saumstrukturen und Blühstreifen findet sie Insekten als primäre Nahrungsquelle. Sie könnte damit die von uns gestärkte Artenvielfalt dezimieren. Mit ihren Stichen gefährdet sie die Sicherheit des Personals und von Weinbergsbesuchern. Dies würde für Handarbeitslagen, wie bspw. Steillagen, bedeuten, dass sie ggf. mit kostspieligen Maßnahmen zum Schutz der Arbeitskräfte im Weinberg überzogen werden müssten.

Ein vorheriges Eingreifen ist unbedingt erforderlich. Nester müssen entfernt werden, um die Asiatische Hornisse einzudämmen, gestützt durch ein bundesweites Monitoring. Die Asiatische Hornisse muss weiter als invasive gebietsfremde Art von unionsweiter Bedeutung geführt werden.

Heinz-Uwe Fetz
DWV-Vizepräsident

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